Posts mit dem Label Arbeitskreis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Arbeitskreis werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 8. September 2013

Georg Elser: Der Hitler-Attentäter






Georg Elser: Der Hitler-Attentäter [Broschiert]


Peter Steinbach, geboren 1948, ist wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin und Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Mannheim. 
Johannes Tuchel, geboren 1957, ist Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin und seit 2007 Professor am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften der FU Berlin.




Am 8. November 1939 versuchte der Schreiner Georg Elser, Adolf Hitler durch einen Bombenanschlag im Münchner Bürgerbräukeller zu töten. Das Attentat, das wie kein anderes Ereignis des 20. Jahrhunderts den Gang der Weltgeschichte verändert hätte, misslang, Elser wurde gefasst und im Konzentrationslager Dachau inhaftiert, wo man ihn am 9. April 1945 erschoss. Dieser Band verbindet ein reich illustriertes, verständlich geschriebenes Lebensbild Elsers mit der Geschichte seiner wechselvollen Beurteilung durch die Nachwelt und einer kompletten Wiedergabe der Verhörprotokolle.


Dieses Standardwerk stellt in kompakter Weise den aktuellen Stand der Georg-Elser-Forschung sowie Meilensteine der Anerkennung von Georg Elser dar. 
Es ist allgemein verständlich geschrieben und eignet sich in besonderer Weise für den Schulunterricht. 
(georg-elser-arbeitskreis.de)


Siehe auch: Ansicht



Montag, 12. März 2012

Rechte Mythen, NS-Verharmlosung und antifaschistischer Protest


Friede, Freude, deutscher Eintopf:
Rechte Mythen, NS-Verharmlosung und antifaschistischer Protest;
Herausgegeben von Arbeitskreis gegen den kärntner Konsens (Herausgeber)

Die Beiträge zu Geschichtspolitik und Erinnerungskultur fokussieren auf die spezifische Situation in Kärnten/Koroka und das umstrittene Ulrichsbergtreffen, eines der größten Treffen von Veteranen der nationalsozialistischen Wehrmacht und (Waffen-)SS in Europa.

Ausgehend davon werden unterschiedliche Facetten des österreichischen Umgangs mit der jüngeren Geschichte sichtbar gemacht.



Dass 2009 das Bundesheer seine Unterstützung des Ulrichsbergtreffens zurückzog und die geplante 50 Jahr-Feier daraufhin abgesagt wurde, ist als Erfolg der Protestaktivitäten zu werten.
Der Bogen der Beiträge reicht von einer Auseinandersetzung mit den Traditionsbezügen des Bundesheeres und deren Veränderung in den letzten Jahren, über die spezifisch kärntnerslowenische Geschichte von Widerstand und Verfolgung, bis zur kaum diskutierten Frage nach dem Andenken von NS-Täter/innen in der Wissenschaft.

Mit kritischem Blick und auf Basis umfangreicher Recherchen leistet die Publikation einen wichtigen Beitrag zur Analyse österreichischer Geschichtspolitik.