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Dienstag, 14. August 2012

Naziterror und Verfassungsschutzskandal



Made in Thüringen: Naziterror und Verfassungsschutzskandal [Broschiert]

Bodo Ramelow
(Herausgeber)



Zehn Morde, mehrere Sprengstoffanschläge und zahlreiche Banküberfälle gehen auf das Konto des "Nationalsozialistischen Untergrundes".

Die Täter waren keine isolierte Zelle, sondern in fest in organisierte Strukturen eingebettet. Der Staat hat bei der Bekämpfung dieser Strukturen versagt war er auf dem rechten Auge blind?

Dreizehn Jahre hat die polizeibekannte Neonazi-Gruppe gestützt auf ein konspiratives Netzwerk aus dem Untergrund rassistische Morde begangen. Sie agierten vor dem Hintergrund rassistischer Einstellungen in der Gesellschaft und entstanden in den 1990er Jahren in einer Hochphase der neonazistischen Straßenmobilisierung und des Strukturaufbaus. Die Nähe gewalttätiger Neonazis, Rechts-Rock-Szene und Funktionären der NPD zeigt sich am Beispiel des "Thüringer Heimatschutzes" exemplarisch.

Unter den Augen der Behörden, zum Teil mit deren Duldung und Förderung, konnten Neonazis Netzwerke aufbauen, die bis heute wirken. Trotz Fahndung konnten die rassistischen Mörder unerkannt bleiben. Stereotypen Vorstellungen folgend wurden die Täter stattdessen im Umfeld der Opfer oder in der organisierten Kriminalität gesucht. Ein rechter und rassistischer Hintergrund wurde nicht gesehen.

Mit Beiträgen von:
Graeme Atkinson, Frauke Büttner, Steffen Dittes, Michael Ebenau, Ralf Hauboldt, Kerstin Köditz, Katharina König, Felix Korsch, Nick Lowles, Petra Pau, Benjamin Paul, Martina Renner, Paul Wellsow, Gerd Wiegel, Volkmar Wölk, Stefan Wogawa u.a.



Freitag, 30. März 2012

Rechtsextremismus - Was man wissen muss und wie man sich wehren kann





Das Buch gegen Nazis:
Rechtsextremismus - Was man wissen muss und wie man sich wehren kann
[Broschiert]


Holger Kulick
, Toralf Staud
Toralf Staud, Jg. 1972, studierte Journalismus und Philosophie in Leipzig und Edinburgh. Von 1998 bis 2005 war er Politikredakteur der Zeit. Er war leitender Redakteur beim Portal netz-gegen-nazis.de der Zeit. Heute ist er freier Journalist und Autor. Seine Bücher »Moderne Nazis«, 2005, und »Das Buch gegen Nazis« (mit Holger Kulick), 2009, sind in mehreren Auflagen bei KiWi und der Bundeszentrale für politische Bildung erschienen.



Eine neue Studie zeigt: Neonazis haben unter Schülern immer mehr Zulauf. Rassismus und Fremdenhass nehmen zu in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.

Was tun gegen Nazis?
Erste Hilfe bietet dieses Buch. Rechtsextremismus breitet sich aus, nicht nur unter Jugendlichen. Neonazis erkennt man längst nicht mehr an Springerstiefeln und Glatze. Ihre Anführer geben sich cool - sie locken mit Musik, Abenteuern und modischem Chic.

Immer mehr Menschen fragen: Was tun?
Welche Rezepte gibt es, um friedlich und kreativ gegen Rechtsextreme und Rassisten vorzugehen - sei es als Nachbar, im Sportverein, in der Schule oder am Arbeitsplatz?

Und was ist Rechtsextremismus überhaupt? Soll man mit Nazis eigentlich diskutieren? Woran erkenne ich die? Wie soll man auf Drohungen von Rechtsextremisten reagieren? Was tue ich, wenn meine beste Freundin plötzlich NPD wählt? Hilft ein Verbot der Partei? Und sind Sitz­blockaden bei Neonazi-Demonstrationen eigentlich strafbar? Im Buch gegen Nazis werden in 70 Kapiteln werden sehr sachliche und differenzierte Informationen gegeben. Das Buch stellt beispielhafte Initiativen vor und empfiehlt Ansprechpartner für Ratsuchende. Ein Anhang mit zahlreichen Fotos erklärt die Erkennungszeichen der Nazis von heute. Ein Buch, dass jedem politisch und gesellschaftlich interessierten Menschen eine Erweiterung seines Wissens und seiner Handlungsmöglichkeiten bietet.

Pressestimmen

»Das Buch zeichnet sich durch einen hohen Gebrauchswert aus. Er wird durch [...] Ausführungen zu Chiffren, Codes, Kennzeichen, Kleidermarken und Symbolen von Rechtsextremisten erhöht.«,
Humanistischer Pressedienst

»[...] ein gut gemachtes und sachlich fundiertes Handbuch, das Analyse und Anleitung zum Aktivwerden verbindet.«,
ORF

» Das Buch gegen Nazis bietet praktischen Gebrauchswert und gedanklichen Mehrwert zugleich, und beides präsentiert sich grafisch gelungen und professionell.«,
SWR 2

»In _Das Buch gegen Nazis_ wird das Phänomen Rechtsradikalismus so umfassend wie bündig dargestellt.«,
Kölner Stadtanzeiger

»Die Antworten sind verständlich und kurz geschrieben, teilweise sind es Interviews oder Sachtexte, die aber einprägsame Argumente liefern. Damit bietet das Buch einen guten Einstieg [...].«,
ver.di Publik