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Samstag, 24. Oktober 2015

Gewaltprävention: Für die Grundschule und die Arbeit mit Kindern






Handbuch Gewaltprävention: Für die Grundschule und die Arbeit mit Kindern. Grundlagen - Lernfelder - HandlungsmöglichkeitenGebundene Ausgabe – von Günther Gugel  (Autor)Auch die Grundschule wird von Konflikten und Gewalt in vielfältigen Formen nicht verschont. Das Ausmaß ist zwar im Vergleich zu anderen Schularten (noch) geringer, doch stellt Gewalt auch hier ein gravierendes Problem dar. Verbale Grenzüberschreitungen, Mobbing, Ausgrenzung, Drohungen, Erpressungen oder körperliche Gewaltanwendungen zerstören nicht nur die Grundlagen des Zusammenlebens- und -lernens, sie stellen auch den Lernerfolg als Ganzes in Frage.

Lernen kann nur in einem Klima der Sicherheit und Anerkennung gelingen. Deshalb berührt Gewaltprävention und Umgang mit Konflikten die Basis des Lernens. Wenn soziales Lernen gefördert, die Kommunikation verbessert und Konflikte konstruktiv bearbeitet werden, so wirkt sich dies unmittelbar auf die Lernerfolge der Schülerinnen und Schüler aus.

Darüberhinaus wird Schule zu einem Ort des gewaltfreien Miteinanders, an dem man sich wohlfühlen kann. Das hier vorgestellte Konzept zur Gewaltprävention an Grundschulen geht weit über herkömmliche Präventionsprogramme hinaus. Es umfasst, auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse, einen ganzheitlichen Ansatz, der Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte, aber auch Schulstrukturen einschließt. Verhaltensänderungen sind oft nur möglich und erreichbar, wenn sich auch Verhältnisse, die dieses Verhalten stabilisieren, verändern. Beides muss im Blickfeld sein.
Das Handbuch Gewaltprävention in der Grundschule beinhaltet 18 Bausteine, die das gesamte Feld der Gewaltprävention in der Grundschule abdecken. Das Verständnis von Gewalt und Grundsätze der Gewaltprävention in Schule und Elternhaus bilden die Basis für konkrete Ansatzpunkte.
„Soziales Lernen fördern“, „Konflikte konstruktiv bearbeiten“ und „In Gewaltsituationen handeln“ bilden dabei die übergeordneten Bereiche.
Zu jedem Bereich werden ausführliche Hintergrundinformationen, Hinweise zur Umsetzung in der Schule, Materialien für Lehrkräfte, Eltern und Unterricht angeboten.



Siehe weiters: 
Handbuch Gewaltprävention II: Für die Sekundarstufen und die Arbeit mit Jugendlichen. 

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Aktiv gegen Mobbing



Viele sprechen über Mobbing, und doch herrscht meist wenig Klarheit
darüber, was Mobbing wirklich ist. Diskussionen in den Medien haben
ein Bild von Mobbing entstehen lassen, das von der wissenschaftlichen
Definition dieses sozialen Phänomens stark abweicht. Der Begriff Mobbing
läuft Gefahr, zu einem Modewort für jeden Streit oder Konflikt am
Arbeitsplatz zu verkommen.

Definition
Mobbing leitet sich aus dem Englischen „to mob“ ab und bedeutet:
● Bedrängen
● Anpöbeln
● Attackieren
● Angreifen

Von „normalen“ Konflikten und Streitereien unterscheidet sich Mobbing
dadurch, dass es gezielt, systematisch und über einen längeren Zeitraum
mit der Absicht betrieben wird, „auszugrenzen bzw. vom Arbeitsplatz zu
vertreiben“.
Das Ziel von Mobbing ist die Ausgrenzung Einzelner.




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