Mittwoch, 5. April 2017

Politischen Denken im 20. Jahrhundert





Politischen Denken im 20. Jahrhundert: Das Paket  Taschenbuch von Frank Deppe (Autor)
.

Band 1 umfasst die Jahrhundertwende von der Belle Epoque bis zur Katastrophe des Ersten Weltkrieges.

.

Band 2 behandelt die Zwischenkriegsperiode vom Ersten bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges.

.

Die Bände 3.1 und 3.2 umfassen die Zeit der Befreiungskämpfe gegen Imperialismus und Rassismus ebenso wie die der dynamischen Wachstumskonstellation des »Golden Age«. Eine Zeit, in der »68« zur Chiffre für antikapitalistischen Aufbruch wurde, bevor ein Jahrzehnt später der Siegeszug des Neoliberalismus begann.

.

Band 4 behandelt konservatives, liberales und sozialistisches politisches Denken bis heute. Anders als in den vorangehenden Bänden wird keine abgeschlossene Epoche thematisiert, sondern bis heute offene Entwicklungsprozesse.

.
»Auch für nicht marxistisch orientierte, mit linken Inhalten sympathisierende Leser eröffnet Deppe einen Tiefenhorizont, der die Komplexität von Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie auf eine Weise greifbar macht, die im medialen Mainstream oft auf der Strecke bleibt.«
(Jan Opielka in der Frankfurter Rundschau)

.
Von der Krise der Belle Epoque bis zur Großen Krise der Gegenwart: Frank Deppes Standardwerk über die politischen Strömungen des Liberalismus, Konservatismus, Sozialismus und Antiimperialismus und deren Exponenten.
Vor dem Hintergrund einer luziden Zeitdiagnose werden die wichtigsten politisch-intellektuellen Strömungen (Konservatismus, Liberalismus, Sozialismus) und ihre RepräsentantInnen vorgestellt. Sie werden eingeordnet in die ökonomisch-sozialen Strukturen, Entwicklungsprozesse und Machtverhältnisse der Zeit.

.
.
.

Zum 75. Geburtstag des Autors hat der VSA-Verlag die fünf Bände wieder aufgelegt

Es gibt eine Form von Bescheidenheit, die eher Ausdruck von Höflichkeit ist. Man will ja nicht angeben.
Es gibt aber auch eine bescheidene Haltung, die mit Skepsis, mit der Idee des Zweifels, mit einer grundlegend kritischen Herangehensweise zu tun hat. Und mit großer Erfahrung. Falls die vier Bände von »Politisches Denken im 20. Jahrhundert«, erschienen erstmals zwischen 1999 und 2011, etwas dazu beitragen, Positionen zu stärken, die sich auf die Werte der Französischen Revolution und auf die der sozialen Gerechtigkeit beziehen, dann, so schreibt Frank Deppe, »hätte sich die Arbeit an ihnen gelohnt«.
.
Vom Verlag VSA Hamburg ist »sein Grundlagenwerk« jetzt in fünf Büchern in neuer Ausstattung wieder aufgelegt worden.
.
.
Deppes »Politisches Denken« schreitet durch ein Jahrhundert, das die »größte Hoffnungen« hervorbrachte und schon kurz darauf in die erste Katastrophe mündete.
.
Max Weber, Vilfredo Pareto und Georges Sorel, Lenin und Sun Yat-Sen sind die Protagonisten des ersten Bandes.
Im zweiten geht es um Carl Schmitt, die Sozialdemo-kratie, die frühe Frankfurter Schule, John Maynard Keynes, Walter Lippmann sowie Mahatma Gandhi und Mao Zedong.
Der dritte Band, erschienen in zwei Teilbänden, beleuchtet das politische Denken vor dem Hintergrund von Kaltem Krieg, neoliberaler Gegen-Revolution und neuer Weltordnung.
Der vierte Band schließlich befasst sich mit der Zeit nach dem Ende der Bipolarität - das Denken in Zeiten der »einen Welt« des Kapitals, vor dem Hintergrund des zerstörten »Stoffwechsels mit der Natur« und angesichts der Grenzen sozialliberaler Modernisierungsstrategien, die mitunter schon Anlass gaben, ein »Ende der Sozialdemokratie« auszurufen.

Dass der letzte Band mit einem Kapitel über den »Sozialismus im 21. Jahrhundert« schließt, ist dabei so konsequent wie es mit der Skepsis, mit der Idee des Zweifels, mit einer grundlegend kritischen Herangehensweise zu tun hat, dass Frank Deppe die Überschrift mit einem Fragezeichen beschließt.
.
Antworten können Bücher allein nicht geben. Aber Bücher können helfen, die richtigen zu finden!

.

Donnerstag, 30. März 2017

Warlords, Konzerne, Schmuggler und die Plünderung Afrikas



Der Fluch des Reichtums:
Warlords, Konzerne, Schmuggler und die Plünderung Afrikas
Gebundene Ausgabe – 2. November 2016  

von Tom Burgis (Autor),
Michael Schiffmann (Übersetzer)
Tom Burgis ist als Auslandsreporter für die Financial Times tätig, zuletzt in Johannesburg und Lagos. Aktuell lebt er in London, wo er ein Team für investigativen Journalismus leitet.
Unter anderem Preisträger des renommierten Jerwood Awards im Januar 2013, ist er heute ein gefragter Kommentator bei der BBC, CNBC und weiteren internationalen Fern- und Radiosendern.
Unerschrocken, eloquent und mutig, liefert Tom Burgis hier sein Erstlingswerk und stellt sich an die Spitze einer neuen Generation junger investigativer Journalisten.

In mancher Hinsicht ist Afrika der wohl reichste Kontinent der Welt: Ein Drittel der weltweiten Rohstoffvorkommen liegt hier unter der Erdoberfläche.
Für die Mehrheit der Bevölkerung bedeutet dieser Reichtum allerdings weit mehr Fluch als Segen.

Ein kriminelles Netzwerk aus zwielichtigen Händlern, internationalen Großkonzernen und kapitalistischen Freibeutern hat sich den Zugang zu den Ressourcen gesichert und greift die Gewinne systematisch ab.
Die direkten Folgen sind ausufernde Korruption, Gewalt und Unterdrückung.

Auslandsreporter Tom Burgis wirft ein vollkommen neues Licht auf die Schattenseiten unseres globalen Wirtschaftssystems und beschreibt die rücksichtslose Plünderung eines ganzen Kontinents.


Pressestimmen

„Das Geschäft mit geraubten Bodenschätzen ist verhängnisvoll für Menschen und politische Systeme in Afrika. Mit seinem Buch deckt der Journalist Tom Burgis Strukturen auf, die dieses Geschäft ermöglichen; und macht Machtkonstellationen sichtbar, die bisher der Öffentlichkeit größtenteils verborgen waren.“ Deutschlandradio Kultur Lesart

„Eine atemberaubende Reise durch den Teil des afrikanischen Kontinents, den die Welt als ihre Mine benutzt. … Burigs beschreibt präzise die Symptome einer Wirtschaft, die einseitig am Export von Rohstoffen festhält.“ Die ZEIT

„Ein exzellentes Buch … Burgis deckt schonungslos und faktenreich auf, was hinter dem steckt, was der Autor die „Plünderungsmaschine“ nennt … und verliert nie den Blick für das Ganze, für die Tatsache, dass er und jeder Leser indirekt selbst mitverantwortlich dafür ist, dass Afrika ausgeplündert wird … ein wichtiges Buch zur richtigen Zeit.“ Deutschlandfunk Andruck

„Burgis gehört zu den wenigen, die den Ressourcenfluch entschlüsseln, und zwar in einer seltenen empirischen Tiefe.“ Süddeutsche Zeitung

„Afrika ist reich an Rohstoffen, aber die Bevölkerung bleibt arm und wird ärmer, wie in dem Buch hervorragend gezeigt wird: Konzerne und Machthaber machen ihre eigenen Geschäfte.“ Basler Zeitung

„Ein großartiges und niederschmetterndes Buch … ein Wirtschaftskrimi“ SWR2

„Burgis’ Buch liest sich wie ein Spionageroman – packend und verstörend bis zur letzten Seite.“ Saldo

„Ein ausgezeichnetes und gut recherchiertes Buch … Der großartige Wert liegt in den besonderen Details, der Erzählkunst und den Charakteren, die Burgis vorstellt. Ein schillerndes Buch voll lebhafter investigativer Berichterstattung.“ LITERARY REVIEW

„Ein großartiges Sammelbuch über die Ausbeutung … [Burgis] hat den Ärmsten der Armen einen großen Dienst erwiesen.“ FINANCIAL TIMES

„Enthüllend … Dieses intelligente Buch sollte uns alle ins Stocken bringen, wenn wir unsere Autos mit Benzin volltanken.“
THE SUNDAY TIMES

Samstag, 4. März 2017

Der Verat des Bildungssystems an unseren Kindern !





Richard David Precht, geboren 1964, ist Philosoph, Publizist und Autor und einer der profiliertesten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum.
Er ist Honorarprofessor für Philosophie an der Leuphana Universität Lüneburg sowie Honorarprofessor für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin.
.
Seit seinem sensationellen Erfolg mit „Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?“ waren alle seine Bücher zu philosophischen oder gesellschaftspolitischen Themen große Bestseller und wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt.
Seit 2012 moderiert er die Philosophiesendung »Precht« im ZDF.
.
.
Unsere Kinder, die heute eingeschult werden, gehen im Jahr 2070 in Rente. Doch wir überfrachten sie mit Wissensstoff, den sie für ihr Leben kaum brauchen werden.
.
Statt ihnen dabei zu helfen, Neugier, Kreativität, Originalität, Orientierung und Teamgeist für eine immer komplexere Welt zu erwerben, dressieren wir sie zu langweiligen Anpassern.
Demgegenüber stehen die Erkenntnisse der modernen Entwicklungspsychologie, der Lerntheorie und der Hirnforschung, die an unseren Schulen bis heute kaum berücksichtigt werden.
Denn nur was mit Neugier gelernt wird, wird unseren Kindern wichtig und bedeutsam. Und nur was ihnen bedeutsam ist, weckt ihre Kreativität und spornt die Leistungsbereitschaft an.
.
Der Philosoph und Bestsellerautor Richard David Precht fordert: Unsere Schulen müssen völlig anders werden als bisher.
Wir brauchen andere Lehrer, andere Methoden und ein anderes Zusammenleben in der Schule. Mit einem Wort:
Wir brauchen keine weitere Bildungsreform, wir brauchen eine Bildungsrevolution!
.
.
.

Freitag, 10. Februar 2017

Die Schattenwirtschaft überwinden




Die der deutschen Sozialdemokratie nahestehende Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) hat in ihrer Publikationsreihe "Internationale Politikanalyse (IPA)" ein interessantes theoretisches Dokument zu den Steueroasen veröffentlicht. 

Die beiden Autoren sind keine Geringeren als der amerikanische Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz und der Schweizer Strafrechtsprofessor Mark Pieth.
Beide hatten eine Expertengruppe (Panama) im Kampf gegen Steueroasen unter Protest verlassen. Sie veröffentlichen ihren eigenen Bericht.



Hier liegt eine deutschsprachige Fassung vor,
  • Weltweit wächst der Konsens darüber, dass Steueroasen – Jurisdiktionen, die globale Standards zur unternehmerischen und finanziellen Transparenz unterlaufen – ein globales Problem darstellen: Sie ermöglichen Geldwäsche sowie Steuervermeidung und Steuerhinterziehung und begünstigen damit Kriminalität und eine unannehmbar hohe Ungleichheit bei der Verteilung des globalen Wohlstands.
  • Als führende Wirtschaftsakteure sind die Vereinigten Staaten und Europa in der Pflicht, Finanzplätze zur Einhaltung globaler Transparenzstandards zu zwingen. Dass sie hierzu über die erforderlichen Instrumente verfügen, zeigte sich eindrucksvoll bei der Bekämpfung des Terrorismus. Dass sie gegen Korruption sowie Steuervermeidung und -hinterziehung nicht entsprechend vorgehen, zeigt die Macht jener Interessengruppen, die von der Geheimhaltung profitieren.
  • Wo es in der globalisierten Welt Schlupflöcher gibt, werden Gelder durch diese Schlupflöcher fließen. Daher bedarf es eines globalen Systems der Transparenz. Die USA und die EU sind der Schlüssel dafür, dass sich die Waagschale zur Transparenz hin neigt, aber das kann nur ein Anfang sein: Jeder Staat muss seine Rolle als Teil der Weltgemeinschaft um der Schattenwirtschaft ein Ende zu machen; und besonders wichtig ist es hierbei, dass aus den heutigen Steueroasen Führungspersönlichkeiten hervorgehen, die zeigen, dass es Alternativmodelle für Wachstum und Entwicklung gibt.
  • Staaten sollten sich proaktiv positionieren – nicht nur gegenwärtige Mindeststandards erfüllen, sondern ihr wirtschaftliches Entwicklungsmodell am neuesten Stand der Entwicklung dieser Standards ausrichten. Jedes Land muss sorgfältig abwägen, ob es in einem nie endenden Wettlauf versuchen soll, mit der Fortentwicklung internationaler Standards Schritt zu halten, oder als Vorbild dienen und selbst Standards setzen möchte, denen nachzueifern schließlich andere sich genötigt sehen.
Joseph E. Stiglitz
ist ein US-amerikanischer Ökonom
https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_E._Stiglitz

.
Mark Pieth
Er ist ein Schweizer Professor für Strafrecht mit dem Spezialgebiet organisierte und Wirtschaftskriminalität.
.
.

Mittwoch, 1. Februar 2017

Hoffnung Mensch



Michael Schmidt-Salomon
Hoffnung Mensch - Eine bessere Welt ist möglich
Piper Verlag, 368 Seiten
.
Michael Schmidt-Salomon, Dr. phil., geboren 1967, ist freischaffender Philosoph und Schriftsteller sowie Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung.
Er ist häufiger Interviewpartner in Presse, Funk und Fernsehen. Bei Piper erschienen von ihm »Jenseits von Gut und Böse«, »Leibniz war kein Butterkeks« (mit Lea Salomon) sowie zuletzt »Keine Macht den Doofen«. Weiteres zum Autor: www.schmidt-salomon.de
.
.
Wir sind besser als wir glauben

Ist der Mensch tatsächlich nur ein »fataler Irrläufer der Natur«, um den es nicht schade wäre, würde er von der Erde verschwinden?
Nein, sagt Philosoph und Bestsellerautor Michael Schmidt-Salomon: Denn die biologische und kulturelle Entwicklung unserer Spezies zeigt, dass wir das Potenzial haben, immer besser, immer »humaner« zu werden. Ein beeindruckendes, augenöffnendes Plädoyer für den Glauben an die Menschheit.
(Klappentext des Piper-Verlags) .
Der Mensch ist das mitfühlendste, klügste, phantasiebegabteste, humorvollste Tier auf diesem Planeten. Er hat Kunstwerke von atemberaubender Schönheit hervorgebracht und raffinierteste Methoden entwickelt, um die Geheimnisse des Universums zu lüften. Nie zuvor gab es ein Lebewesen, das sich so aufopferungsvoll um Kranke und Schwache kümmerte, das so unermüdlich für Freiheit und Gerechtigkeit kämpfte – trotz aller Niederlagen.
Über die dunkle Seite der Menschheit ist viel geschrieben worden, ihre Sonnenseite fiel meist unter den Tisch. Dieses Buch zeigt sie auf.

Eine Liebeserklärung an unsere oft verkannte Spezies, die es wert ist, dass wir uns für sie engagieren, statt vorauseilend vor der Irrationalität der Welt zu kapitulieren.
.
siehe weiters unter
http://www.hoffnung-mensch.de/p/buch.html
.
.

Samstag, 28. Januar 2017

Get Bildung ! Der Blog für BILDUNGSneuigkeiten !
















Bildung ist die wichtigste Grundlage eines erfolgreichen und gelungenen Lebens. In den letzten Jahres ist das Bildungssystem in Österreich in eine zunehmende Krise geraten, gleichzeitig engagieren sich immer mehr Menschen für einen nachhaltigen Bildungswandel innerhalb und außerhalb bestehender Systeme. Diese PionierInnen gehen mit gutem Beispiel voran und geben trotz der verhärteten Strukturen Zuversicht, dass zukunftsträchtige Formen von Bildung möglich sind.
.
Get Bildung! ermöglicht durch bedächtige und faktenbasierte Berichterstattung die nötige Grundlagen-Information, auf deren Basis sich LeserInnen eine eigene Meinung bilden können und zu Aktionen in ihrem Umfeld animiert werden.
.
Get Bildung! ist als werbefreier und unabhängiger Blog für Bildungsneuigkeiten gestaltet. Es wird von für Bildungsthemen kompetenten AutorInnen gestaltet, die sich einem konstruktiven und lösungsorientierten Journalismus verpflichtet fühlen.
.
Get Bildung! setzt auf Hintergrundberichte, Analyse, die Geschichten hinter den Fakten und den Bericht über Handlungsmöglichkeiten und Lösungen für die gegenwärtigen Herauforderungen im Bildungsbereich in Österreich und der Welt.
.
Get Bildung! hat seinen Sitz in Wien, berichtet zum Thema aber nicht nur aus Österreich sondern aus der ganzen Welt.
.
Get Bildung! recherchiert so lange wie nötig, um die Ursachen von Problemen möglichst genau zu erfassen und auf dieser Basis in Zusammenarbeit mit Experten konstruktive und nachhaltige Lösungen zu bieten.
.
Get Bildung! setzt auf die vielfältige Beteiligung seiner LeserInnen, um gemeinsam die Zukunft der Bildung zu gestalten.
.
Get Bildung! finanziert sich durch Jahres- und Förderabonnements der LeserInnen.


siehe weiter unter
https://www.facebook.com/getbildung/
.

"Get Bildung!", der BLOG FÜR BILDUNGsneuigkeiten, unabhängige, werbefreie, konstruktive und lösungsorienterte Berichterstattung über Bildung.
http://getbildung.eu/
.
.

Mittwoch, 25. Januar 2017

(Un-)Gerechte (Un-)Gleichheiten









(Un-)Gerechte (Un-)Gleichheiten
(edition suhrkamp)
Taschenbuch von Steffen Mau (Herausgeber), Nadine M. Schöneck (Herausgeber)
.
Steffen Mau, geboren 1968, ist Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin.
In der edition suhrkamp sind zuletzt erschienen: 

- Lebenschancen. Wohin driftet die Mittelschicht? und (zusammen mit Nadine M. Schöneck als Herausgeber) 
- (Un-)Gerechte (Un-)Gleichheiten
(es 2684)

.
.
Wie gerecht sind Kapitalmärkte, Bildungspakete, der Sozialstaat, die Frauenquote oder die Erbschaftssteuer? Reicht es aus, Ungleichheiten zu beseitigen, um die Gesellschaft gerechter zu machen?
In diesem Buch diskutieren Autorinnen und Autoren
aus verschiedensten Fachrichtungen teils sehr konträr über den Zusammenhang von Gleichheit und Gerechtigkeit.
.

Ob es um Bildung, die Einkommen von Spitzenmanagern oder Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern geht: Fragen der (Un-)Gleichheit und Gerechtigkeit begegnen uns täglich in den Medien.
Gleichzeitig handelt es sich seit den Anfängen des Faches um klassische Themen der Soziologie:
- Wie viel Ungleichheit ist gerecht?
- Wie viel Ungleichheit kann eine Gesellschaft verkraften, wie viel braucht sie?
- Ab welchem Punkt drohen Widerstand oder Exklusion?
.
In diesem Band beleuchten renommierte Sozialwissen-schaftlerInnen und Publizisten diese Fragen aus unterschied-lichen Blickwinkeln. Das Buch bietet einen Überblick über die soziologische Debatte und schließt – durchaus polemisch – an aktuelle politische Diskussionen an.
Mit Beiträgen von Jutta Allmendinger, Rainer Hank, Sighard Neckel, Paul Nolte, Hartmut Rosa u. a.
.

Welt der Wirtschaft



 

Welt der Wirtschaft:
Neue Fragen, einfach erklärt

Taschenbuch
von Judith Kösters (Herausgeber), Heike Ließmann (Herausgeber)
.
Die Herausgeber Judith Kösters, Heike Ließmann und Karl-Heinz Wellmann sind sind Redakteure in der Redaktion Bildung und Wissenschaft bei hr Info.
Ihr Buch basiert auf dem Funkkolleg Wirt- schaft und entstand mit wissenschaftlicher Begleitung des House of Finance und des Fachbereichs Wirtschaftspädagogik der Goethe-Universität Frankfurt.
.

Pressestimmen

11.05.2016 / BME weekly: »Hintergrundwissen, Querverbindungen, Denkanstöße: Das Buch aus dem Campus Verlag lässt in puncto moderne Wirtschaftswelt keine Fragen offen.«
.
08.08.2016 / Bankenverband: »Ein gut geschriebenes und leicht verständliches Buch.«
.
05.09.2016 / Beschaffung aktuell: »Dieses Wissensbuch zum Thema Wirtschaft lässt keine Fragen offen. Die Autorinnen und Autoren möchten Lust darauf machen, sich auf ein Thema einzulassen, dessen Fragen jeden von uns berühren.«
.
.
Einkaufen im Supermarkt, eine App herunterladen, die Rente planen, online ein Buch bestellen: Tag für Tag treffen wir wirtschaftliche Entscheidungen.
Wir fragen uns beispielsweise:
- Warum ist Benzin abends billiger als morgens?
- Würde die Welt auch ohne Geld funktionieren?
- Muss die Wirtschaft ewig wachsen?
Statt auf Antworten zu warten, haben wir Gewohn-heiten entwickelt, die uns Sicherheit vermitteln. Aber viele Aspekte unseres ökonomischen Alltags sind
hochkomplex, und wir neigen daher nur allzu gern dazu, sie zu verdrängen:
- Wie sicher ist meine Altersvorsorge?
- Wie lange reichen die natürlichen Ressourcen?
- Wie fair sind Fair-Trade-Produkte?
.
Hinzu kommt, dass der Glaube an die Funktions-fähigkeit der Märkte erschüttert ist – spätestens seit die Finanzkrise ab 2007 in der Finanzwelt Abgründe von Versagen und ökonomischer Naivität zutage treten ließ:
- Ist Gier der Urantrieb des Wirtschaftens?
- Sind Gewerkschaften bloß noch Sand im Getriebe?
- Wer beeinflusst uns darin, wie wir über Wirtschaft und ihre Werte nachdenken?
- Welche überlieferten Theoriegebilde funktionieren noch, welche müssen wir neu denken?
.
Aber auch andere Fragen tun sich auf:
- Wie verändern Globalisierung und Digitalisierung die Arbeitswelt?
- Formt die Wirtschaft das Internet oder das Internet die Wirtschaft?

Diesen Fragen – und vielen anderen – widmet sich dieses Buch, allgemeinverständlich und nah an unserem Alltag. Die Autorinnen und Autoren möchten Lust darauf machen, sich auf ein Thema einzulassen,
dessen Fragen jeden von uns berühren. Denn hinter vielen aktuellen politischen Debatten, genauso wie hinter ganz persönlichen Problemen, verbergen sich häufig ökonomische Grundsatzfragen.
.
Die 22 Kapitel dieses Buches basieren auf dem Funkkolleg Wirtschaft, einer Sendereihe, die erfahrene Wirtschaftsjournalisten für das Hörfunk-programm hr-iNFO verfasst haben.
Die Texte der halbstündigen Hörfunkfeatures wurden für die Druckfassung stilistisch und formal überarbeitet.
Sie atmen aber noch die Lebendigkeit der Hörfunk-sendungen, denn die zahlreichen, eigens für das Funkkolleg Wirtschaft aufgezeichneten Gespräche mit Wissenschaftlern blieben als wörtliche Zitate erhalten.
Auch beim Thema Wirtschaft lohnt es sich, hin und wieder aus den Routinen des Alltags auszusteigen und über vermeintlich Selbstverständliches nachzudenken.
.
Judith Kösters
Heike Ließmann
Karl-Heinz Wellmann
.
.

Sonntag, 22. Januar 2017

Die Strategie des Pentagon





Der Weg in die Weltdiktatur:
Krieg und Frieden im 21. Jahrhundert
Die Strategie des Pentagon
Gebundene Ausgabe von Dr.Thomas P.M. Barnett (Autor)
.
Titel der U.S amerikanischen Ausgabe:
"The Pentagon's New Map"
.
Thomas
P. M. Barnett (* 1962 in Chilton, Wisconsin) Barnett wuchs in Boscobel, Wisconsin (USA) auf. Ein entfernter Verwandter, Major General George Barnett, war Kommandant der US-Marineinfanterie während des Ersten Weltkrieges (1914–1918). Thomas Barnett studierte an der University of Wisconsin–Madison russische Sprache und Literatur sowie Internationale Beziehungen.
.
Anschließend absolvierte er einen Master-Studiengang Regionalwissenschaft in Harvard, wo er schließlich in Politikwissenschaft promovierte. Von 1998 bis 2004 forschte Barnett als Professor am U.S. Naval War College. Eines seiner Projekte untersuchte, wie die fortschreitende Globalisierung die Spielregeln internationaler Sicherheit verändert und insbesondere, welche Auswirkung diese Änderungen auf die Rolle des US-Militärs haben, das traditionell wirtschaftliche Verbindungen der USA in der Welt absichert.
Diese Arbeitstreffen fanden in Räumen des Finanzdienst-leisters Cantor Fitzgerald im World Trade Center 1, die am 11. September 2001 zerstört wurden, statt. Als Reaktion auf die Anschläge schuf der US-Verteidigungsminister ein Amt zur Transformation der Streitkräfte; auch Tom Barnett gehörte zu den Mitarbeitern.

.
.

Der Weg in die Weltdiktatur / Krieg und Frieden im 21. Jahrhundert. Die Strategie des Pentagon
.


Seit dem Ende des Kalten Krieges sucht Amerika nach einer neuen Theorie, um das scheinbare Chaos in der heutigen Welt zu beschreiben. Der Konflikt der Supermächte ist Geschichte – aber wodurch wurde er ersetzt?.
Die zukünftige Neue Weltordnung:
Der amerikanische Militärstratege und Politikberater Thomas P. M. Barnett ist einer der einflussreichsten Theoretiker der
Globalisierung; und er versteht diese ausdrücklich als amerikanische Weltherrschaft, gestützt auf die militärischen Möglichkeiten der „einzigen verbliebenen Weltmacht“.
.

In „Der Weg in die Weltdiktatur“ liefert Thomas Barnett eine wegweisende Annäherung an die Globalisierung, verbindet dabei militärische, ökonomische, politische und kulturelle Aspekte und bietet nicht weniger als eine umfassende Deutung des Wesens von Krieg und Frieden im einund-zwanzigsten Jahrhundert.
.
Barnett sagt selbst, dass es zwangsläufig noch viele Kriege, Unruhen und globale Krisen geben muss, bis das Ziel einer „Zukunft, die es wert ist, geschaffen zu werden“, erreicht ist.
.
Thomas P.M. Barnett definiert in seinem Buch auch den ungehinderten Flüchtlingsstrom nach Europa als eine der vier Kernstrategien zur Globalisierung und damit zum Ausbau der US-Dominanz.  

.
Es spricht daher für sich, dass der Autor – trotz aller Beteuerungen, es ginge ihm um eine lebenswerte Zukunft – mit der Wahl des deutschen Titel (Der Weg in die Weltdiktatur) durchaus einverstanden war.
.
Entsprechend martialisch ist auch Barnetts kurze, bündige Ansage an die Feinde seiner neuen Weltordnung:
„Jawohl, ich nehme die vernunftwidrigen Argumente meiner Gegner zur Kenntnis. Doch sollten sie Widerstand gegen die globale Weltordnung leisten, fordere ich: Tötet sie!“ (Drehbuch für den 3. Weltkrieg)
.
„Zum Glück“,
so Barnett, kam dann der 11. September 2001 (und hätte er nicht so gut zu den neuen sicherheitspolitischen Erfordernissen gepasst, hätte man ihn beinahe erfinden müssen, merkt Barnett an); und dieser unvergleichliche Terrorakt lenkte den Blick auf die neuen strategischen Herausforderungen..
Oberstes politisches Ziel ist daher für ihn die Förderung der Globalisierung –
nötigenfalls auch mit militärischen Mitteln.
Die Durchsetzung von Demokratie und Menschenrechten ist dabei ein untergeordnetes Ziel.
.
Völker, die ihre Kultur und Identität bewahren und zu diesem Zweck souveräne Nationalstaaten aufrechterhalten möchten, sind schonungslos auszuschalten; wer die Globalisierung bekämpft, muss beseitigt werden, wie Barnett unmissverständlich ausführt.
.

Samstag, 14. Januar 2017

Sharing Economy; die Ökonomie des Teilens



Sharing Economy:
Die Ökonomie des Teilens aus der Sicht der Arbeitnehmer-Innen (Studien & Berichte)
Taschenbuch – 3. Oktober 2016
.
.

Samstag, 7. Januar 2017

Die Entscheidung: Kapitalismus vs. Klima





Die Entscheidung: Kapitalismus vs. Klima
Broschiert
von Naomi Klein (Autor)
.

.
Die weltbekannte Aktivistin und Bestseller-Autorin Naomi Klein (›No Logo!‹) weckt uns mit ›Die Entscheidung. Kapitalismus vs. Klima‹ aus der kollektiven Ohnmacht angesichts der Klimakatastrophe. In einer packenden Vision zeigt sie, dass wir uns dieser existentiellen Herausforderung stellen können.

Wir müssen unser Wirtschaftssystem des Immer-mehr aufgeben und etwas radikal Neues wagen. Denn überall auf der Welt gibt es bereits überraschende und inspirierende Alternativen.

Brillant gedacht, fundiert recherchiert, hoffnungsvoll und spannend. Ein Buch, das aufrüttelt und Lust auf die Zukunft macht. Vergessen Sie alles, was Sie über den Klimawandel zu wissen meinten: Es geht nicht nur um CO2-Emissionen, es geht um den Kapitalismus!

.
.
Naomi Klein, eine der profiliertesten Intellektuellen unserer Zeit, ist die Autorin des internationalen Bestsellers ›No Logo!‹. Ihr Manifest gegen einen zügellosen Kapitalismus und die scheinbare Allmacht globaler Marken wurde innerhalb kürzester Zeit in 28 Sprachen übersetzt und von der »New York Times« die »Bibel einer Bewegung« genannt. Ihr Buch ›Die Schock-Strategie‹ wurde in über 30 Ländern der Welt als eines der wichtigsten Bücher des Jahrzehnts gefeiert. Naomi Klein war u. a. Miliband Fellow an der London School of Economics und hält einen Ehrendoktortitel für Zivilrecht des University of King’s College in Neuschottland. Sie schreibt und berichtet regelmäßig für große Sender und Zeitungen wie CNN, BBC, »The Los Angeles Times«, »The Washington Post«, RAI, CBC und andere. Naomi Klein lebt in Kanada.

.
Mehr über Naomi Klein

.
.

Montag, 2. Januar 2017

Sozialismus #1 / 2017 - Die Welt in 2017





Das aktuelle Heft

Heft Nr. 1 | Januar 2017 | 44. Jahrgang | Heft Nr. 414

Leseproben

Europa und die Euro-Zone
Deutschland: Stabilitätsanker in »unsicheren Zeiten«?

Die Redaktion unternimmt im ersten Heft des neuen Jahrgangs einen Blick auf Krisenphänomene in Deutschland, Frankreich, Österreich, Großbritannien, Italien, die Niederlande und Griechenland. Als Leseprobe bieten wir den Einleitungsbeitrag und zunächst den Artikel zu Deutschland an. Als zweite Leseprobe folgt die Analyse zur italienischen Entwicklung. Mehr...
Joachim Bischoff

Italien: Neuwahlen nach Regierungswechsel?

Der selbsternannte »rottamattore« (Verschrotter) der alten politischen Kas­te, Matteo Renzi, hat das Referendum zur Parlamentsreform krachend verloren und damit seinen Platz in der ersten Reihe der Republik geräumt. Bei hoher Wahlbeteiligung (68%) wurde die Abstimmung über eine Verfassungsreform von ca. 60% der WählerInnen abgelehnt. Mehr...
Hans-Jürgen Urban / Christoph Ehlscheid / Dirk Neumann

Alterssicherung:
auf dem Weg zu einem Strategiewechsel?

Der Koalitionsausschuss aus Union und SPD einigte sich am 24. November 2016 neben Änderungen im Betriebsrentenrecht auch auf Leistungsverbesserungen bei der gesetzlichen Rente. Zugleich legte die Bundesregierung einen Zeitplan vor, wie bis 2025 über mehrere Stufen hinweg ein einheitliches Rentenrecht in Ost und West geschaffen werden soll. Mehr...

Inhalt .Die Weltökonomie nach dem US-Präsidentenwechsel

Joachim BischoffBeendet Trump die säkulare Stagnation?

Europa in 2017
Redaktion SozialismusEuropa und die Euro-Zone
Bernhard MüllerDeutschland – Stabilitätsanker in »unsicheren Zeiten«?
Bernhard SanderFrankreich – Pulverisierte Linke
Wilhelm KriehebauerÖsterreich – Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer
Hinrich KuhlsGroßbritannien – Ein Königreich für ein Steckenpferd
Joachim BischoffItalien – Neuwahlen nach Regierungswechsel?
Bernhard SanderNiederlande – Was macht Wilders stark?
Björn RadkeGriechenland – Kampf um die Zukunft im Eurosystem
.
Linke Allianzen
Dierk Hirschel:Politik der Gleichheit
Nationale und internationale Erfahrungen
Susanne Hennig-WellsowGemischte Gefühle
Der »Thüringen Monitor 2016« gibt Auskunft über das politische Klima
Horst ArenzSozialeres Wohnen gegen den Rechtsruck
Die wohnungspolitischen Beschlüsse der neuen Koalition in Berlin
Heinz BierbaumAllianzen für ein solidarisches Europa
Der 5. Kongress der Partei der Europäischen Linken
Hans-Jürgen Urban / Christoph Ehlscheid / Dirk NeumannAlterssicherung – auf dem Weg zu einem Strategiewechsel?
Michael Erhardt/Martin WeissWer kämpft, kann gewinnen
Der lange Streik bei Zumtobel in Usingen
Otto König / Richard DetjeAutomobilindustrie im Umbruch
»Sanft umsteuern« – Fünf-Punkte-Plan der IG Metall zur Zukunft der Autobranche
.
Aus der Geschichte lernen
Frank Deppe»Macht den DGB stark«
Die Neugründung der Gewerkschaften in Hessen vor 70 Jahren
.
Nachruf
Rainer Butenschön»Dass die Menschen die Wahrheit erfahren«
Der Aufklärer und Sozialist Eckart Spoo ist gestorben
.
Veranstaltungen | Film
Veranstaltungen & Tipps
Klaus SchneiderElvis & Nixon (Filmkritik)
.
.

Montag, 26. Dezember 2016

... die demokratische soziale Initiative !





















.
Die Demokratische Soziale Initiative ist eine Plattform für Menschen, die mit der aktuellen politischen, sozialen oder wirtschaftlichen Entwicklung in Österreich unzufrieden sind und dies auch nachdrücklich zum Ausdruck bringen wollen.
.
Deshalb wird dem AUSTAUSCH VON INFORMATIONEN UNTER GLEICHGESINNTEN zu diesen Themen hier breiter Raum gewidmet.
.
Allen, denen das zu wenig ist, bietet diese Plattform auch zahlreiche Möglichkeit, sich selbst AKTIV für eine Verbesserung der aktuellen Gegebenheiten einzubringen, sich zu vernetzen, (gewaltfreie!) Widerstands-Aktivitäten zu organisieren, Gruppentreffen und themenbezogene Events zu besuchen oder zu organisieren ...
.
siehe unter
http://jetzterstlinks.blogspot.co.at/2016/12/die-demokratische-soziale-initiative.html

Dienstag, 20. Dezember 2016

Die Eliten der USA als Geburtshelfer der Nazi-Bewegung





Hitlers amerikanische Lehrer:
Die Eliten der USA als Geburtshelfer der Nazi-Bewegung

Taschenbuch
von Hermann Ploppa (Herausgeber, Autor, Bearbeitung)

Ist tatsächlich der Nationalsozialismus mit all seinen schrecklichen Auswüchsen ein rein deutsches Produkt?
Der Autor weist anhand von bislang unbekannten Dokumenten nach, dass viele Elemente des Nationalsozialismus aus Bestrebungen hervorgingen, die in den USA bereits seit der Wende zum Zwanzigsten Jahrhunderts Mainstream waren:
z.B. die Ideologie der nordischen Herrenrasse oder die Eliminierung Minderwertiger."

Bereits vor dem Ersten Weltkrieg wurden in vielen Staaten der USA Gesetze zur Sterilisierung oder Kastration Minderwertiger" in Kraft gesetzt.
Und nicht nur das:
im Jahre 1914 erarbeiteten US-Regierung, angesehene Stiftungen wie Carnegie oder Rockefeller, sowie die besten Wissenschaftler amerikanischer Universitäten ein detailliertes Rassenaufartungsprogramm nicht nur für die USA, sondern für die gesamte Menschheit.

Nach diesem Plan sollten bis zum Jahre 1985 allein in den USA 45 Millionen Minderwertige" eliminiert" werden. Adolf Hitler hat dieses Programm in Mein Kampf" mit Eifer propagiert. Hitler hat auch nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er den US-Amerikanern Henry Ford, Madison Grant und Lothrop Stoddard entscheidende Anregungen verdankte.


- - - -

KenFM im Gespräch mit: Hermann Ploppa („Hitlers amerikanische Lehrer“)



„Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“
Dieser Satz steht unsichtbar über jedem Imperium. Die Botschaft ist eindeutig. Wer sich fügt, kann als Vasall ein mehr oder weniger passables Leben führen. Er kann als „Haussklave 2.0“ sogar eigene Ideen in die Machtpyramide einbringen. Was er nicht kann, ist Ansprüche stellen oder sich zu der Frage aufschwingen, wann denn mit dem Ende der Knechtschaft zu rechnen sei.
NIE!
„Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“, bedeutet aber auch, dass das Imperium alles dafür tun muss, dass etwaige Alternativen gar nicht erst entstehen. Teile und Herrsche ist daher oberste Maxime eines Imperiums, will es ab einer bestimmten Größe stabil bleiben. Das erkannten die Römer, das Britische Empire und seit Ende des ersten Weltkrieges die USA.
Der Feind der USA war seit der Russischen Revolution vor allem der Großraum Eurasien. Hier waren die Kommunisten im Vormarsch. Wer sich die Landkarte ansieht, muss erkennen, dass hier auch der größte Teil der weltweiten Gas- und Ölvorkommen im Boden liegen. Wer über diese Bodenschätze die Kontrolle gewinnt, würde die Welt beherrschen, erkannte die Seemacht Großbritannien schon früh und entwarf daher die Herzlandtheorie, welche von den Strategen der USA schon deutlich vor dem ersten Weltkrieg als richtig erkannt wurde. USA und England sind beide nicht Teil der eurasischen Landmasse.
Daher muss es ihr Ziel sein, jegliche Allianzen auf diesem gigantischen Kontinent zu verhindern – mit allen Mitteln. Das gab neulich erst George Friedman, der Kopf des US-Think-Tanks Stratfor, offen zu und schob nach, dass diese Politik der Verhinderung vor allem Russland und Deutschland betreffe und dass man in Übersee diese Politik schon seit mehr als 100 Jahren betreibe.
Was bedeute diese Beichte eines US-Strategen im Rückblick auf den Zweiten Weltkrieg? War es reiner Zufall, dass Adolf Hitler von namhaften US-Firmen schon lange vor, aber vor allem auch während des Zweiten Weltkrieges, mit kriegswichtigem Material unterstützt wurde? Nein, das war kein Zufall. Adolf Hitler war ein vom Rassenwahn angetriebener Diktator, aber er hatte es eben auch auf den Hauptfeind des Kapitalismus abgesehen – die Kommunisten in Moskau. Die USA erkannten in Hitler einen nützlichen Idioten, der für sie die geopolitische Drecksarbeit machen würde. Dass dabei Millionen von Menschen auf grausamste Weise ermordet werden würden, spielte für die Machiavellis in Übersee keine Rolle.
Hitler hatte amerikanische Lehrer und er war, ohne es zu wissen, ein verdammt guter Schüler.
Die Geschichte des zweiten Weltkrieges muss völlig neu geschrieben werden, war eine Schlagzeile, mit der der STERN seinerzeit Aufsehen erregte. Das Hamburger Magazin hatte zuvor die Hitler-Tagebücher veröffentlicht, die sich später als plumpe Fälschung herausstellten.
Dass die Geschichte des zweiten Weltkrieges wirklich neu geschrieben werden müsste, wird spätestens klar, wenn man das Buch von Hermann Ploppa gelesen hat.
„Hitlers amerikanische Lehrer: Die Eliten der USA als Geburtshelfer der Nazi-Bewegung“
KenFM traf den Autor, um mit ihm über geschichtliche Fakten zu sprechen, die bis heute der breiten Masse nahezu unbekannt sind.
Dafür gibt es einen Grund. Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben. Wer das Buch Ploppas liest, muss erkennen, dass der größte Teil der Menschheit nicht zu den Siegern gehört. Wir alle sind die Opfer von morgen, wenn wir nicht erkennen, dass der einzelne für die Elite schlicht ohne Bedeutung ist.
Ploppas Buch ist eine bittere Pille. Wer es liest, hat die Chance, das intrigante Spiel der Macht zu decodieren und so für eine Zukunft zu kämpfen, für die „Humanitäre Kriege“ der Gegenwart eben nicht „alternativlos“ sind.
http://kenfm.v38432.goserver.host/kenfm-media-de/mp3/kenfm-im-gespraech-hermann-ploppa-2016.mp3