
Geschichte bedeutet Identität.
Am 23. Mai 1863 gründete sich in Leipzig der Allgemeine Deutsche
Arbeiterverein. 2013 feiert die Sozialdemokratie 150 Jahre Partei. Was
zeichnet ihre Geschichte aus? Wohin führt ihr Weg im 21. Jahrhundert?
150 Jahre Entwicklung bedeuten nicht nur gerader Weg, sondern auch
Umweg, Umkehren und Weggabelungen.

https://youtu.be/hdv-qklLqY4
Das Lesebuch Geschichte der Sozialen Demokratie ist eine Einladung, sich
mit Ursprüngen und prägenden Wegmarken (deutscher) Sozialer Demokratie
vertraut zu machen.
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Bregman ist Autor mehrerer Sachbücher mit dem Hauptthema bedingungsloses Grundeinkommen.
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Beim Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums in Davos sorgte Rutger Bregman
im Januar 2019 für Aufsehen, als er eine „gerechte Besteuerung für Reiche“ und ein Ende der Steuervermeidung forderte.
Ein Videoausschnitt seiner Rede erreichte in kurzer Zeit 8 Millionen Aufrufe !
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Was sind heute die großen Ideen?
Historischer Fortschritt basierte fast
immer auf utopischen Ideen:
Noch vor 100 Jahren hätte niemand für
möglich gehalten, dass die Sklaverei abgeschafft oder die Demokratie
wirklich existieren würde.
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Doch wie begegnen wir den Herausforderungen der modernen Arbeitswelt, des Familienlebens, des gesamten globalen Gefüges?
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Der
niederländische Vordenker Rutger Bregman sagt: «Das wahre Problem
unserer Zeit ist nicht, dass es uns nicht gut ginge oder dass es uns in
Zukunft schlechter gehen könnte. Das wahre Problem ist, dass wir uns
nichts Besseres vorstellen können.»
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Wir müssen es wagen, das
Unmögliche zu denken, denn nur so finden wir Lösungen für die Probleme
unserer Zeit !
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Bregman macht deutlich, warum das bedingungslose
Grundeinkommen eine echte Option ist und inwiefern die 15-Stunden-Woche
eine Antwort auf die Digitalisierung der Arbeit sein kann.
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«Alternativlos» ist für Bregman keine Option, sogar die Armut kann
abgeschafft werden, wie er am Beispiel einer kanadischen Stadt zeigt.
Bregmans Visionen sind inspirierend, seine Energie ist mitreißend; er
zeigt: Utopien können schneller Realität werden, als wir denken.
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.Karl Polanyi (1886–1964) gilt als einer der großen Denker der
Sozialwissenschaft und Ökonomie. Das Leben und Wirken von Karl Polanyi fiel in eine Zeit und Umgebung,
die mit ihren einschneidenden Ereignissen einen großen Einfluss auf
seine wissenschaftliche Arbeit und sein Leben hatten.
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Geboren in Wien, aufgewachsen in
Budapest, kehrte er nach dem Ersten Weltkrieg in seine Geburtsstadt
zurück.
1933 emigrierte er nach England und ging später in die USA. Dort
verfasste er während des Zweiten Weltkriegs sein bekanntestes Werk „The
Great Transformation. Politische und ökonomische Ursprünge von
Gesellschaften und Wirtschaftssystemen“, das heute zu den Klassikern der
Soziologie zählt.
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Polanyi betätigte sich als Sozialwissenschaftler,
Ökonom, Journalist, Historiker und Anthropologe.
Er prägte Kategorien
wie jene von der „Einbettung der Wirtschaft in die Gesellschaft“ oder
der „Doppelbewegung“, die längst Standard im sozialwissenschaftlichen
Diskurs sind. .
Die Tatsache, dass seine Arbeiten auch fünfzig Jahre nach
seinem Tod immer noch aktuell sind, resultiert auch aus der Bedeutung,
die marktfundamentalistische Ideen erneut gewonnen haben.
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Mit
Beiträgen u.a .von Michael Brie, Sabine Lichtenberger, Peter Rosner,
Elisabeth Springer, Claus Thomasberger u.v.a. sowie einem Interview mit
Kari Polanyi Levitt, der Tocher Karl Polanyis, geführt von Michael
Burawoy.
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PS.:
Karl Polanyi und seine Frau Ilona Duczyńska (1897–1978) sind die Eltern der kanadischen Wirtschaftswissenschaftlerin Kari Polanyi-Levitt (* 1923).
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PPS.:
A&W Blog; Teilnehmen per E-Mail und ein Exemplar gewinnen! https://awblog.at/verlosung-karl-polanyi/.

„Freiheit!“ hieß der Weckruf der demokratischen Revolutionen vor
gut zweihundert Jahren.
Im Namen der Freiheit fanden die großen Kämpfe
gegen koloniale Unterjochung, totalitäre Herrschaft, gegen die
Ideologien der Ungleichheit und gegen den Völkermord statt. „Zur
Freiheit“ strebte nicht nur das besitzende Bürgertum, sondern auch die
abhängige Arbeiterschaft. Freiheit bleibt die Seele jeder humanen und
demokratischen
Bewegung.
Sie ist heute tief verletzt und droht aus der politischen
Sprache zu verschwinden. Verletzt ist das Selbstbild des an Leistung
orientierten Bürgertums.
Oliver Schmolke zeigt die Gründe der Krise, die Abgründe des
voreiligen Triumphs nach dem Jahr 1989, die falschen Freunde und die
falschen Gegner der Freiheit.
Er möchte die klaffende Leerstelle
inmitten unserer politischen Kultur markieren, in der heute links und
liberal verfeindet sind. Er verfolgt das Ziel, den Neuanfang einer
linksliberalen Idee für unsere Zeit zu entwerfen.
Oliver Schmolke ist Politikwissenschaftler und Leiter der Planungsgruppe der SPD-Bundestagsfraktion.
"Schmolke steigt ein mit einem Dylan-Zitat, aber eigentlich geht er in
seinem historischen Teil zurück bis zur Aufklärung und der französischen
Revolution, wo Freiheit und Gleichheit noch Geschwister waren im Kampf
gegen die alte feudale Ordnung.
Im 19. Jahrhundert hat sich das
Bürgertum jedoch von der Gleichheitsidee abgewendet und sich eher mit
den Konservativen verbündet, um die eigene behagliche Position zu
verteidigen.
Das ging lange gut, aber die gegenwärtig weltweite Dominanz
der »Märkte« bzw. Kapitalverwertungsinteressen höhlt die bewährten
Werte und Tugenden des Bürgertums dermaßen aus, dass das bürgerliche
Selbstbild immer brüchiger wird.
»Das Bürgertum muss unduldsam werden,
will es nicht die Zerstörung seiner Werte hinnehmen«, meint Schmolke und
rät dem bürgerlichen Liberalismus zu einem neuen Bündnis mit den
Linken, ehe er selbst zum Anachronismus wird.
Dieses Buch ist allen zu empfehlen, denen
politische Kultur und soziale Gerechtigkeit in diesem Land noch etwas
bedeuten."Von
B. Gutleben
Politisches Framing: Wie eine Nation sich ihr Denken einredet - und daraus Politik macht
Menschen sind rationale Wesen, sie können vernunftgesteuert handeln.
Doch mit dieser Vorstellung hinken wir den Erkenntnissen der Neuro- und Kognitionsforschung hinterher und verfehlen die Chance, einen wirklich transparenten demokratischen Diskurs zu führen.
Politisches Denken ist bewusst, rational und objektiv – diese althergebrachte Vorstellung geistert bis heute durch die Köpfe vieler Bürger.
Doch die Kognitionsforschung hat die ›klassische Vernunft‹ längst zu Grabe getragen. Nicht Fakten bedingen unsere Meinungen, sondern Frames (gedankliche Deutungsrahmen).
Sie ziehen im Gehirn die Strippen und entscheiden, ob Informationen als wichtig erkannt oder kognitiv unter den Teppich gekehrt werden.
Frames sind immer ideologisch selektiv, und
sie werden über Sprache aktiviert und gefestigt – unsere öffentlichen
Debatten wirken wie ein synaptischer Superkleber, der Ideen miteinander
vernetzen kann, und zwar dauerhaft.
In der Kognitionsforschung ist man
sich daher schon lange einig: Sprache ist Politik.
Höchste Zeit also,
unsere Naivität gegenüber der Macht politischer Diskurse abzulegen. Dieses Buch legt dazu den Grundstein. In einfacher Sprache deckt es zunächst auf, wie Sprache sich auf unser Denken, unsere Wahrnehmung der Welt und unser Handeln auswirkt.
Es zeigt, wo die Wirkkraft mentaler Mechanismen wie Frames und Metaphern herrührt, und macht deutlich, wieso es für gesunde demokratische Diskurse unabdingbar ist, die Bewertungen von Gesellschaft und Politik durch vorherrschende Frames mit eigenen Wertvorstellungen abzugleichen – und für eine authentische Vermittlung der eigenen Weltsicht zu sorgen.
Diesen Grundlagen folgt eine Analyse der augenfälligsten Frames
unserer deutschsprachigen Debatten über Steuern, Sozialstaat,
Gesellschaft, Sozialleistungen, Arbeit, Abtreibung, Islam, Terrorismus,
Zuwanderung, Flüchtlings-politik und Umwelt.
siehe weiter auch unter:
- Leseprobe
http://www.halem-verlag.de/wp-content/uploads/2016/01/9783869622088_lese.pdf
- Linguistin Elisabeth Wehling über die Wirkungen von Begriffen wie Flüchtling, Volk, Establishment.
https://static1.squarespace.com/static/555908b8e4b02f3bca056c41/t/576645eed1758e42b255985d/1466320384964/Tiroler+Tageszeitung.pdf
- Sprache bestimmt unser Denken und Handeln
Leidet man unter der Steuerlast?
Oder trägt man sie zum Gemeinwohl bei?
Sprache prägt, ob bewusst oder unbewusst, unser Denken und Handeln - im
Alltag wie in der Politik. Elisabeth Wehling erläutert, warum das so ist
und welche Folgen es unter anderem für den politischen Diskurs hat.
http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/politisches_framing_bpb.pdf
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Josef Broukal
/ Erwin Niederwieser
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Bildung in der Krise
Die Debatte ist geprägt von Kampfrhetorik um wenige
Themen:
- Soll, darf Studieren etwas kosten?
- Hilft eine gemeinsame Schule
der 10- bis 14-Jährigen zu mehr Bildung?
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In der Praxis ist auch anderes
relevant:
- Wie schafft man einen sinnvollen Unterricht von SchülerInnen
mit unterschiedlichstem Sprachhintergrund?
- Was braucht es, damit
Erwachsene gerne lebenslang lernen?
- Wie muss eine Ganztagsschule
gestaltet sein, damit sie mehr bringt als dichtgedrängten Unterricht am
Vormittag?
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Die ExpertInnen, die in diesem Buch zu Wort kommen, haben
eines gemeinsam: Sie sind auf ihrem jeweiligen Gebiet die Nummer Eins.
Es sind dies u. a.
- Georg Winckler, Rektor der Universität Wien
- Claudia Schmied, Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur
- Katharina Cortolezis-Schlager, Wissenschaftssprecherin der ÖVP im Nationalrat
- Christoph Chorherr, Stadtrat in Wien und Mitbegründer der Privatschule Walz
- Ilse Schrittesser, Vorständin des Instituts für Bildungswissenschaften der Universität Wien
- Hans Pechar, Leiter des Instituts für Wissenschaftskommunikation und Hochschulforschung an der Universität Klagenfurt,
- Andrea Seel, Vizerektorin der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Graz
- Georg Gombos, a.o. Prof., Abteilung für interkulturelle Bildung an der Universität Klagenfurt
- Christian Dorninger, Leiter der Abteilung Schulentwicklung, Schulen für Berufstätige sowie IT-Angelegenheiten im bm:ukk
- Gerhard Riemer, Bereichsleiter für Bildung, Innovation und Forschung der Industriellenvereinigung
- Igor Mitschka, Schüler und Gründer von Coole Schule
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„Diäten“, „Hammelsprung“, „Überhangmandat“ – immer wieder tauchen in den Medien Begriffe aus dem parlamentarischen Alltag auf.
Und nicht immer ist Platz oder Zeit für eine Erklärung.
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Wer könnte auf Anhieb sagen, was hinter der
„Immunität“ eines Abgeordneten steckt.
Man mag es herleiten können - was aber ist dann seine „Indemnität“?
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In der parlamentarischen Geschichte hat sich nicht nur das Handwerk weiterentwickelt, sondern auch die Sprache, die dieses Handwerk beschreibt.
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Siehe weiter unter
https://www.btg-bestellservice.de/pdf/40351000.pdf
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Österreich - die zerrissene Republik
Gebundene Ausgabe
– von
Hans-Peter Siebenhaar
(Autor)
Dr. Hans-Peter Siebenhaar ist Politikwissen-schaftler, Journalist und
Buchautor.
Er lebt seit 2013 als Korrespondent für Österreich und
Südosteuropa des Handelsblatts in Wien. Seit 2015 ist er Präsident des
Verbands der Auslandspresse in der österreichischen Hauptstadt.
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Noch bis vor kurzem blickten viele neidvoll auf das ehrgeizige EU-Land,
das durch die Erschließung der osteuropäischen Märkte über Nacht reich
wurde. Politische und wirtschaftliche Stabilität der neutralen
Alpenrepublik schienen so sicher wie das Amen im Wiener Stephansdom.
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Doch
das hat sich geändert. Die einst so geschätzte und in vielem bewunderte
Alpenrepublik wird sich selbst und Europa zum Problem. Der ungehemmte
Populismus hat die politisch-sachliche Atmosphäre vergiftet.
Nur wenige
Stimmen fehlten am Ende 2016, dann hätte erstmals ein Rechtspopulist in
Westeuropa das höchste Amt im Staate bekleidet.
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Den beiden
Volksparteien, die das Land im Alleingang abwechselnd regiert haben,
droht der radikale Machtverlust. Der errungene Wohlstand durch die
Osterweiterung ist gefährdet, Unternehmen und Banken hängen durch, die
Arbeitslosigkeit steigt. Längst ist die fremden feindliche FPÖ zur
stärksten politischen Kraft aufgestiegen. Kein Wunder, denn statt
Überzeugungen und Prinzipien prägen Opportunismus und Ränkespiele das
Land.
Österreich wird zum Testfall für Deutschland und Europa !.
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Siehe auch weiters:
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Der Journalist Hans-Peter Siebenhaar hat ein bitteres Buch
geschrieben, nicht nur wegen der Wiener Politik und wegen Sebastian
Kurz. Ihm ist ein gut begründeter Rundumschlag gelungen.
Wer Hans-Peter Siebenhaar, den Korrespondenten des Handelsblatts
in Österreich, kennt, der weiß, dass dieser ein ausnehmend
freundlicher, ja sanfter Mensch ist. Er wird nie laut, ist zurückhaltend
und gut erzogen. Und nun schreibt er dieses Buch?
Ein Buch voller harter, entschiedener Urteile, schockierend klar, traurig und ätzend.
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http://www.msn.com/de-at/nachrichten/politik/%C3%B6sterreich-ein-land-in-schieflage/ar-BBC8KTf?li=AAaVEHq&ocid=spartanntp
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Nein - Wir waehlen die Freiheit
Taschenbuch
– 14. Oktober 2016
von
Rainer Kahni
(Autor),
Monsieur Rainer
(Autor).
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Bestsellerautor
Rainer Kahni lebt seit vielen Jahren in Nizza, dennoch fühlt sich der
gebürtigte Schwabe der deutschen Heimat eng verbunden.
Mit "Wehrt
Euch" oder mit "Nein- wir wählen die Freiheit", beweist er wiederholt,
dass ihn die neoliberal geprägte Scheindemokratie in Europa nicht kalt
lässt.
Er hält eine Volksdemokratie für unumgänglich und sagt klar, was
seitens der Bürger dafür getan werden muss und deckt die Schwächen der
aktuellen Parteiendemokratie schonungslos auf.
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Wer nach den Ereignissen der letzten Wochen und Monate immer noch daran
glaubt, dass Deutschland eine Demokratie ist, der muss entweder ein
Opportunist oder ein Dummkopf sein.
Achtzig Millionen Menschen fragen
sich täglich: „Was kann ich alleine dagegen tun?“
Die Antwort muss
heißen: „Solidarität, Gemeinsinn, ziviler Ungehorsam und eine friedliche
Revolution der Deutschen gegen die Diktatur des Systems.“
Bevor
Deutschland von der herrschenden Oligarchie in den Abgrund geführt wird,
muss noch einmal der Versuch unternommen werden, aufzurütteln,
aufzuklären, aufzustehen und NEIN zu sagen!
Mein neues Buch NEIN - wir
wählen die Freiheit ist ein Aufruf an alle Deutschen, sich dem System
entgegen zu stemmen und den Mächtigen zuzurufen: Nein, wir haben Euch
satt!
Rainer Kahni
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Das neue, schwergewichtige "Büchlein" von Rainer Kahni fordert auf. Es
ist ein lauter Ruf an unsere Gesellschaft sich zu verändern. Auf recht
wenigen Seiten wird ganz prägnant auf die Probleme unserer "Demokratie"
eingegangen.
Der progressive Text dürfte manchen sicherlich etwas zu
radikal sein, aber es sind einfach Tatsachen, die Rainer Kahni benannt
hat.
Von
Jürgen Scheffler
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Dieses Buch in der Taschenbuchversion bei Amazon:
https://www.amazon.de/dp/1539451232/ref=sr_1_9?ie=UTF8&qid=1476695446&sr=8-9&keywords=rainer+kahni.
Ich habe dieses Buch als ebook-version nicht bei Amazon bestellt, da
ich mit deren Kindle-Welt nicht einverstanden bin. Eine echte
Alternative zeigt sich für 99 Cent! in:
https://www.beam-shop.de/sachbuch/politik/1533/nein-wir-waehlen-die-freiheit
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Industrie 4.0 – die Idee der webbasiert vernetzten Fabrik – ist mehr
als fünf Jahre alt. Dies ist der Anlass für die Treiber von Industrie
4.0, sich einmal mehr gegenseitig auf die Schultern zu klopfen.
Völlig zu Unrecht, denn die Industrie muss auf verlorene Jahre
zurückblicken. Dabei ist nicht die technische Umsetzung der Vernetzung
das Problem, sondern der Mangel an Mut und Phantasie unserer
Industrie.
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Einst gestartet als Initiative für den
produzierenden Mittelstand wird Industrie 4.0 derzeit vornehmlich
von Fabrikausrüstern und der Forschung getrieben. Kein Wunder, denn
sie profitieren hiervon als erste. Sie beglückwünschen sich gegenseitig
für technische Lösungen, die aber oftmals gar nicht so innovativ
sind, wie behauptet.
Unhaltbare Heilsversprechen, zahlreiche
Trittbrettfahrer und eine enorme mediale Aufmerksamkeit – Industrie
4.0 erfüllt alle Kriterien für einen Hype. Zudem basiert Industrie
4.0 auf dem Denkfehler, dass ein nicht lineares und soziales System wie
eine Fabrik mit Algorithmen steuerbar ist. Das hat noch nie
funktioniert und dies wird auch dieses Mal so sein.
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An eben dieser Stelle möchten die Autoren mit vorliegendem Buch
ansetzen, eine Orientierungshilfe bieten, aus einer
konstruktiv-kritischen Warte heraus Illusionen vorbeugen und damit
vor überzogenen Erwartungshaltungen sowie Fehleinschätzungen
bewahren.
Dass dies nur der erste Schritt sein kann, sollte klar sein.
Doch es ist der notwendige, und wie so häufig schmerzhafte erste
Schritt der Erkenntnis.
Erst wenn die hierfür Verantwortlichen den
gegenwärtig zu kurz greifenden Ansatz von Industrie 4.0 durchdrungen
haben, kann diesem zu einem Vorzeichenwechsel verholfen werden.
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Es bedarf neuer Geschäftsmodelle und der Bereitschaft, das
Bestehende unsentimental zu zerstören, statt es linear
fortzuschreiben. Industrie 4.0 hat nur dann eine Chance auf Erfolg,
wenn sie sich die Frage stellt, wie wir alle wirtschaften, arbeiten
und leben wollen und aus den Antworten die richtigen Schlüsse zieht.
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Prof. Dr. Andreas Syska
Die Faszination für
Produktion begleitet Prof. Dr. Andreas Syska sein gesamtes Berufsleben.
Nach seinem Maschinen-baustudium mit der Vertieferrichtung
Fertigungstechnik an der RWTH Aachen war er zunächst als
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Aachener Forschungsinstitut für
Rationalisierung tätig.
Dort hat er sich mit Fragen des EDV-Einsatzes in
der Produktion beschäftigt und dabei auch eine Reihe von
Industrieprojekten durchgeführt. Nach seiner Promotion zum
Dr.-Ing. ist Herr Prof. Syska in die Industrie gewechselt – und zwar zur
Robert Bosch GmbH nach Stuttgart.
Dort war er zunächst Assistent in der
Werkleitung des Stammwerks in Feuerbach und wurde kurze Zeit später
Produktionsleiter bei einer Tochtergesellschaft des Konzerns. Nach einem
kurzen Engagement für das Beratungshaus Arthur D. Little ist er wieder
zurück in seine alte Heimat – das Rheinland – und hat sich dort als
Berater für Fabrikorganisation selbständig gemacht.
Kurze Zeit später hat er einen Ruf an die Hochschule Niederrhein nach
Mönchengladbach erhalten. Dort vertritt Prof. Syska seitdem das Lehr-
und Forschungsgebiet Produktionsmanagement und versucht, seinen
Studenten sowie seinen Kooperationspartnern in der Industrie ein
größtmögliches Stück dieser Faszination weiterzugeben.
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Seit über 20 Jahren betreut er produzierende Unternehmen bei
Fragestellungen rund um die Produktion. Dabei ist sein Schwerpunkt Lean
Production – die schlanke Fabrik. In mehr als 300 Seminaren, Vorträgen
und Key Notes hat er bis heute mehr als 5.000 Menschen an seinen
Gedanken unmittelbar teilhaben lassen.
In seiner
Forschungsarbeit beschäftigt sich Prof. Syska u.a. mit der Frage, wie
die Fabrik der Zukunft aussehen wird. Dabei ist es unvermeidlich, auf
das Thema Industrie 4.0 zu stoßen. Er hat sich hierzu Gedanken gemacht,
die so gar nicht zu dem passen wollen, was der Mainstream zu Industrie
4.0 von sich gibt.
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Philippe Lièvre
Innovative Technologien und Herausforderungen im Wechselspiel mit
ihrer Umwelt begeistern Philippe Lièvre seit jeher. Als Mechatroniker
und Fahrzeugtechnikermeister war er als solcher in der Funktion des
Werkstattleiters in der BMW-Händlerorganisation mehrere Jahre tätig.
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Im Anschluss studierte er Betriebswirtschaftslehre, mit den
Schwerpunkten des internationalen Managements sowie Einkauf und
Logistik. Dieses Wissen vertieft Herr Lièvre aktuell im
Masterstudiengang Business Management an der Hochschule Niederrhein,
Mönchengladbach.
Seine wissenschaftliche Mitarbeit widmet er dort am
Fachbereich Wirtschaftswissenschaften dem Forschungs-gebiet der Vierten
Industriellen Revolution, unter der Leitung von Professor Syska.
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Nebenberuflich engagiert sich Herr Lièvre seit 14 Jahren als
Projektmitarbeiter Instandhaltung bei der Piepenbrock Service GmbH &
Co. KG, einem der bundesweit führenden Unternehmen in diesem Segment.
Dieser lange Zeitraum ermöglichte Herrn Lièvre Einblicke in
Fertigungsstätten nahezu aller in Deutschland vertretenden
Branchenzweige, wie bspw. der Stahl-, Chemie- und Lebensmittelindustrie
oder dem Maschinenbau.
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Ein fundiertes technologisches
Verständnis in Kombination mit einer betriebswirtschaftlichen Sichtweise
und der notwendigen Praxisnähe motivieren Herrn Lièvre, Industrie 4.0
ganzheitlich zu betrachten.
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